Danke, liebe Freunde, dass ihr mit mir diesen hohen Tag gefeiert habt. Für mich ist es ein Nationalfeiertag par excellence, da wir eines der großen Errungenschaften unseres Landes gefeiert haben, welches großen Einfluss auf unsere Leben ausübt - und nicht nur das Land selbst, was weit abstrakter ist.
Keine Sorge, kommt nur alle 500 Jahre wieder, dieser Feiertag. Wobei, obwohl....
Die Diskussion um das Reinheitsgebot soll an dieser Stelle nicht geführt werden, auch wenn es stimmt, dass man über alles, auch über unser schönes Land, diskutieren kann. Ich schlage einen Kompromiss allen Handwerksbrauern vor: Braut doch einfach wie ihr wollt und kennzeichnet, ob ihr nun nach dem Reinheitsgebot braut oder nicht. Wer sich in dessen Grenzen bewegt, vermag viel, aber sicher nicht alles - trotzdem eine hohe, reine Kunst, mit der Garantie auch am Ende auf jeden Fall ein Bier zu haben. Wer sich über die Grenzen hinwegbegibt, auch in Ordnung, hat freilich noch ganz andere Möglichkeiten. Doch kann hier natürlich manchmal der Übergang zum Wein, zur Limonade fließend sein. Beides kann, muss aber noch lange nicht (außergewöhnlich) schmecken.
Also, möge jeder nach seinem Gebot selig werden - wir wollen nur wissen, nach welchem!
Für alle, die nun unbändigen Durst bekommen haben und nicht mehr auf die nächsten zwei Samstage warten wollen, hier eine leicht populärwissenschaftliche, aber sehr unterhaltsame Dokumentation, wie das Deutsche Bier eigentlich die gesamte Weltgeschichte gelenkt hat:
http://www.zdf.de/terra-x/terra-x-5990960.html
Prost!
Donnerstag, 28. April 2016
Montag, 4. April 2016
Manchmal braucht es Zeichen...
Tja es ist mal wieder so weit, das Fusion-Bingo wurde gespielt und eine Handvoll Glücklicher darf sich überlegen ob, wie lange, warum eigentlich nicht, mit wem und wie heftig. Es ist durchaus verständlich, dass mit voranschreitender Karriereentwicklung und der damit einhergehenden Zeitlimitierung, diese Fragen nicht einfacher werden, aber manchmal bekommt kleine Zeichen:
Sonntag, 3. April 2016
Der Tag des Deutschen Bieres
Am 23.April feiern wir 500 Jahre R(h)einheitsgebot. An diesem Tage lade ich zu einem Bierfrühstück nach Acikron um 12 Uhr. Zu trinken gibt es ausschließlich Bier, allerdings auch alkoholfreies. Partnerinnen sind freilich auch eingeleaden Wer ist dabei? (Bei ZuBu ist es noch unklar, der hat womöglich eine erste Bootsfahrt mit seinem neuen Gefährt an diesem Tag vor)
Dienstag, 15. März 2016
Chemie ist, wenn es raucht und stinkt...
Liebe Freunde, es ist mal wieder so weit, ein neuer Lebensmittelskandal wurde aufgedeckt. Glyphosat wurde überall gefunden, sogar im Bier. Zum 500 jährigen Jubiläum (Bit Bit, Jeveeeeer) des Reinheitsgebotes eine Schreckensmeldung! Oder?
Ich las neulich ein ein Interview mit einem sympathischen Mikrobiologen im Spiegel. Herr Hensel, seinerseits Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, erläutert interessierten Zuhörern gerne die Unverfrorenheit der Lebensmittelkonzerne, am Beispiel des Lösungsmittels Dihydrogenmonooxid, welches in jedem (!) Lebensmittel vorzufinden ist. Die Besorgnis ist meist groß. Klingt es erstmal nach Chemie, kann es nur schlecht sein. Ab jetzt bitte kein Wasser in Lebensmitteln mehr, gar keins mehr. Sicher ist sicher, zumindest für die nächsten drei Tage...
Zurück zum Glyphosat. Um bedenkliche Mengen zu konsumieren müsste man um die 1000 Liter Bier trinken. Pro Tag. Das schaffen Accelzio und Ben* noch nicht einmal zusammen an einem Freitagabend. Und das will schon was heißen, Freitagabend sind wir dursttechnisch schließlich der Adel, die Elite, die 1%!
Ich nehme aus diesem "Skandal" mal wieder mit: informieren geht über hyperventilieren.
Chemie ist, wenn es raucht und stinkt,
solange kein Glutamat im MDMA,
ist alles halb so schlimm, wie es klingt.
Ich las neulich ein ein Interview mit einem sympathischen Mikrobiologen im Spiegel. Herr Hensel, seinerseits Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, erläutert interessierten Zuhörern gerne die Unverfrorenheit der Lebensmittelkonzerne, am Beispiel des Lösungsmittels Dihydrogenmonooxid, welches in jedem (!) Lebensmittel vorzufinden ist. Die Besorgnis ist meist groß. Klingt es erstmal nach Chemie, kann es nur schlecht sein. Ab jetzt bitte kein Wasser in Lebensmitteln mehr, gar keins mehr. Sicher ist sicher, zumindest für die nächsten drei Tage...
Zurück zum Glyphosat. Um bedenkliche Mengen zu konsumieren müsste man um die 1000 Liter Bier trinken. Pro Tag. Das schaffen Accelzio und Ben* noch nicht einmal zusammen an einem Freitagabend. Und das will schon was heißen, Freitagabend sind wir dursttechnisch schließlich der Adel, die Elite, die 1%!
Ich nehme aus diesem "Skandal" mal wieder mit: informieren geht über hyperventilieren.
Chemie ist, wenn es raucht und stinkt,
solange kein Glutamat im MDMA,
ist alles halb so schlimm, wie es klingt.
Dienstag, 8. März 2016
Arbeit vs. Erkältung
Wie ich schon persönlich berichtete bin ich Momentan nicht so ganz auf der körperlichen Höhe. Erst plagte mich der Magen, dann fühlte ich mich müder als sonst und nun sucht mich auch noch eine Erkältung heim. (Anmerkung: Hab wirklich versucht es am Wochenende wegzusaufen. Hat nicht funktioniert.) Ich fühle mich nicht wirklich krank, verteile aber wahrscheinlich schon durch einige Körperöffnungen Bazillen (laut ausgiebiger Recherche eigentlich Viren).
Normalerweise bin ich nicht jemand der sich all zu sehr durch solche kleinen Leiden einschränken lassen will. Sport geht und ist oftmals auch gut um die Viren durch Schweiß aus dem Körper zu befördern. Arbeiten geht auch und ist gut um sich abzulenken und nicht im Selbstmitleid den Tag bei Wikipedia oder ähnlichem zu verbringen.
Aber was macht man, wenn die Kollegen im Büro Angst haben angesteckt zu werden und wenn man mitbekommt, dass andere Kollegen die mit Schniefnase ins Büro kommen, hinter vorgehaltener Hand (ha ha), als rücksichtslos und egoistisch bezeichnet werden?
Ich will weder der wehleidige, dauernd kranke Kollege, noch der Assi der das ganze Büro ansteckt sein. Die einzige Lösung ist wohl einfach nicht krank zu werden :-/
Eine Kernkompetenz, die ich mir wohl im Laufe meines Berufslebens noch aneignen muss.
Normalerweise bin ich nicht jemand der sich all zu sehr durch solche kleinen Leiden einschränken lassen will. Sport geht und ist oftmals auch gut um die Viren durch Schweiß aus dem Körper zu befördern. Arbeiten geht auch und ist gut um sich abzulenken und nicht im Selbstmitleid den Tag bei Wikipedia oder ähnlichem zu verbringen.
Aber was macht man, wenn die Kollegen im Büro Angst haben angesteckt zu werden und wenn man mitbekommt, dass andere Kollegen die mit Schniefnase ins Büro kommen, hinter vorgehaltener Hand (ha ha), als rücksichtslos und egoistisch bezeichnet werden?
Ich will weder der wehleidige, dauernd kranke Kollege, noch der Assi der das ganze Büro ansteckt sein. Die einzige Lösung ist wohl einfach nicht krank zu werden :-/
Eine Kernkompetenz, die ich mir wohl im Laufe meines Berufslebens noch aneignen muss.
Dienstag, 23. Februar 2016
Der Wochentorkel
Ihr wisst ja, das mein Takt inzwischen fast jede Woche dem gleichen Rhythmus folgt. Am Montag kann mich nur die Androhung von körperlicher Gewalt und dem Verlust der Beschäftigung aus dem Bett bringen. Wenn ich dann am Bahnhof um halb sieben stehe, denke ich, dass mein Leben merkwürdig leer und sinnlos sei. Es ist der Tiefpunkt meiner Woche, einen Titel, welcher sich besagter Morgen mit dem Sonntagabend, ungefähr sieben Stunden früher, teilt. Im Wochenverlauf steigt dann die Stimmung zusehends. Wobei es hier auch innertägische Schwankungen gibt, zumeist morgens eher niedrige Werte, während abends Zuversicht und Motivation überwiegen.
Der Höhepunkt wird am frühen Freitagabend erreicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser mit einem Drink in der Hand, Lieblingsmusik im Ohr und Vorfreude auf Party im Kopf eingeleitet wird oder nur mit einem guten Essen sowie der Aussicht auf zwei Tage Freizeit.
In den letzten Wochen ist dabei der Freitagabend eigentlich immer durch Destruction geprägt. Auch, wenn ich erst um Zwölf wieder in der Reichshauptstadt zurück bin. Party ist am Freitagabend irgendwie immer möglich. Der Samstag dagegen ist, wie ihr ahnt, ein ambivalenter Tag. Die Stimmung geht zurück, hat aber noch nicht das Niveau des Sonntages erreicht. Meistens versuche ich an diesem Tag neuerdings allerhand Liegengebliebenes zu erledigen, was zwangsläufig zu Schlafmangel führt, wenn man in der Nacht bis zum Letzten gefeiert hat. Denn das tue ich ja bekanntlich gerne und oft. Schlafen kann man ja in der Woche. Abends würde ich hier eigentlich schon wieder gerne etwas ruhiger machen, um am Montag wieder voll fit zu sein. Geht aber meist nicht, weil die meisten Menschen zu Festivitäten an Samstagen einladen. Absagen ist nicht mein Ding, also hin, man muss ja nicht übertreiben. Das tue ich in der Tat inzwischen häufig nicht mehr. Als eine „ruhige Kugel“ würde ich es jedoch trotzdem nicht bezeichnen.
Das Leiden am Sonntag und damit auch am Montag ist also in letzter Konsequenz immer selbstverschuldet. Aber was will man machen. So ist es eben.
Die gute Nachricht ist: Künftig muss man als Prenzlauer Berger nicht mehr weit ziehen, um Feiern gehen zu können: Das Ausbluten des Bezirksnachtlebens scheint gestoppt! Das Knaack und der Klub der Republik wollen zurückkommen. Stellt ein Expeditionscorps zusammen!
Die schlechte Nachricht ist: Heulen und Zähneklappern am Montagmorgen verhindert das jedoch leider auch nicht.
Samstag, 13. Februar 2016
Wissenschaftlicher Anspruch
Ich liebe Wikipedia. Das liegt an den hochqualitativen Artikeln. Dieser hier stammt von https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge#Gestaltung_von_Flaggen und zeigt einen ganz alltäglichen Einsatz von Flaggen, nämlich "als Körperschmuck". Sich Bildung anzueignen, hat nie soviel Spaß gemacht.
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