Dienstag, 21. August 2012

Jungs jetzt sind wa mal ehrlich ... besser wird's nicht!!!

Ey, was geht bei dir?
Es ist 20.37 Uhr und ich bin blau wie ein Segler auf Landgang. Die Seite  'www.promillerechner.de' gibt einen Wert von 1,48 Promille aus. Ich denke das ist realistisch. Auf Grund meiner Konstitution bitte ich alle Rechtschreibfehler, unkonventionellen Satzstellungen und geschmacklosen Kommentare zu entschuldigen...
Was ist da passiert?
Ich hab Semesterferien und meine guten Freunde Fritte und Alex (Stöcker) sind noch - aber nicht mehr lange - in Berlin. Wir trafen uns um 12.00 Uhr, um uns in Richtung Schlachtensee zu begeben, denn wenn man mal ehrlich gesteht sind solche ruhigen, netten Tage eher spärlich gesät - wobei momentan, mit spärlich, weniger als zweimal die Woche gemeint ist. Wir kauften jeder acht Bier (Olympische Kastenlauf-Menge) und kippten diese innerhalb von vier Stunden in uns hinein. Die Zeit wurde uns durch halbstündige Bade-Sessions uns eine respektable Anzahl an 20-jährigen, blanken Brüsten versüßst (An dieser Stelle muss ich wohl Herrn Bundeskanzler a. D. Kohl und Konsorten noch einmal explizit für den Mauerfall danken! - Ohne Ossis gäbe es bei uns im Westen deutlich weniger oben ohne Baderinnen).  Das Niveau und die Bestrebungen sich in irgendeiner Weise zu bewegen (ausser um sich im Wasser zu erleichtern), sanken während dieser Zeit stetig. Der einzige Grund wieder an Land zu rudern war, dass das Bier alle war. Wir kauften neues und saßen noch eine Bierlänge auf der rechten, Neben-Assi-Wiese.
Und danach?
Bin ich betrunken einkaufen gegangen. Ziellos durch die Gänge streifend habe ich geilen Scheiß gekauft (mal gucken, ob ich morgen immer noch mit meinem Einkauf zu frieden bin...).
Und warum das Ganze?
Weil ich es kann! Ein Hoch auf Semesterferien und den grandiosen Kastenlauf (welcher mich physisch zu dieser Biertrinkleistung vorbereitet hat). Ich möchte an dieser Stelle dem Axel noch einmal für die Organisation dieser schönen Veranstaltung danken. Auch der beste Organisator kann nichts gegen zu spät kommende Teilnehmer oder übermächtige Gegner tun ;-). Good game though!
Gute N8! 

Montag, 20. August 2012

Herzlichen Glückwunsch, Ben*, zum Sieg des Kastenlaufes!

Dass krank sein nervt und immer zur falschen Zeit kommt, wissen wir alle. Meistens am Wochenende und in den Ferien. Insofern habe ich wohl Glück gehabt, dass es mich zwar zu wunderschönem Wetter erwischt hat, aber immerhin doch nicht in den Ferien, die ich seit Samstag genieße. Den Verdienstausfall werde ich auch noch irgendwie wegstecken. Der zweite Platz beim Kastenlauf schon deutlich schlechter.
Die schlimmen Erfahrungen, die ich vergangene Woche erlebt habe, sind in dem folgenden Werk verarbeitet. Da ich sehr selten krank bin, riet mir mein Therapeut zu dieser ungewöhnlichen Form der Bewältigung. Ich weiß, dass unter uns Künstlern das sehr geschätzt wird.
Auch ist in diesem Gemälde ein anderes Thema verarbeitet, dass mich seit längerem nervt und seinen Niederschlag auch schon in der AFL unter II.1 fand: Unzuverlässigkeit. Da alle Blogautoren zum Glück nie auch nur ansatzweise Unzuverlässigkeit zeigten, kann ich hier ungestört pöbeln. Unzuverlässigkeit im Privaten hat in unserer Generation mittlerweile Formen erhalten, die nicht mehr in Ordnung sind. Spontanität ist das eine - Verabredungen das andere, wer sich nicht festlegen möchte, sage eben nicht zu. Ich hasse es versetzt zu werden, nur weil Leute es für nicht wichtig erachten, mir (rechtzeitig) abzusagen. Rückwirkende Absage sind nicht nur nutzlos, sie sind eigentlich auch keine Absagen, sie können allenfalls Entschuldigungen sein. Aber auch eine Stunde vor einer Party eine SMS zu erhalten, dass XYs Hamster leider in den Käfig gelulut hat und man nun leider einen neuen Stall schreinern müsse, ist für den Gastgeber eher ein "Fickdich" als ein "Sorry". Ich hasse es, mir Mühe mit Organisation von Dingen zu geben, wenn ich vorher schon ahne, dass die Eingeladenen nichtmal die Notwendigkeit sehen, eine Rückmeldung zu geben. In Gesichtsbuch-Zeiten ist es wahnsinnig einfach irgendwo zuzusagen. Da es genauso einfach wäre abzusagen, sehe ich die Schwierigkeit nicht, warum die meisten Leute Facebook-Zusagen als weniger bindend erachten. Niemand ist gezwungen zu sagen: "Ich rufe dich später nochmal an". Aber wenn man es sagt, sollte man es auch tun. Das kann doch nicht so schwierig sein. Jeder kann mal was vergessen, aber eben nicht ständig.
 Komischerweise sind es immer dieselben Kandidaten. Sie mögen es nicht böse meinen, aber langsam bin ich es leid, schließlich müssten sie ja mittlerweile wissen, dass mir das nicht ganz unwichtig ist. Ich bin ersthaft am Überlegen, aus meinem Freundeskreis alljene auszusortieren, die mich dreimal am Stück irgendwie versetzt haben. Das ist echt nicht die Mühe wert, die man sich macht, Kontakt zu halten und Treffen zu arrangieren. Sollte einer von euch bis Ende November nichts mehr von mir gehört haben, würde ich echt mal überlegen, ob ihr euer Zeitmanagement und dessen Kommunikation nach außen wirklich im Griff habt.

Boa, der musste mal raus. Wie gesagt, sämtliche Autoren sind nicht betroffen, der große Teil meiner engen Freunde ebenfalls nicht. Und den anderen Kandidaten werde ich mal den Marsch blasen. Mit einem Alphorn.

Freitag, 17. August 2012

Grüezi


Zuerst einmal: Es ehrt mich zutiefst, diesem Forum noch beitreten zu können, bevor es den schon bald erwarteten Weltkulturerbestatus zugesprochen bekommt. Bemerkenswerterweise hat ein anfänglicher Pessimismus ja zunächst eine digitale Einmottung beschworen, was mittlerweile jedoch als grobe Fehlbewertung zu bezeichnen ist. Ich habe die restliche Arbeitstswoche nach einem von Feierwut dominierten Berlin-Kurzaufenthalt aus Mangel geistiger Ressourcen dafür genutzt, alle bisherigen Blogposts durchzulesen. (Ich bitte ausdrücklich darum, aus dieser Tatsache keine Rückschlüsse auf den intellektuellen Gehalt des Gelesenen zu ziehen)
Auf jeden Fall sieht es nun so aus, als hätten sich die Strapazen, die ich meinen, mit einer entgiftenden Funktion ausgestatteten, Organen zugemutet habe, endlich bezahlt gemacht. Neben Spirituosen verschiedenster und zweifelhaftester Herkunft, sind dabei auch viel Blut und Tränen geflossen. Mein lokaler Kaltgetränkeprovider und mein psychologischer Berater können das bezeugen. Letzterer hält die Mitarbeit auf "Ben’s Blog" ebenfalls für eine ausgezeichnete Idee und er verspricht sich und mir therapierende Wirkung. Diese Hoffnung beruht wohl hauptsächlich auf Beobachtung von Axel, Ben* und Pfiffy, bei denen innerhalb des letzten Jahres schwache Anzeichen einer psychologischen Entlastung zu vermerken waren.
Nun, ich will noch schnell mein persönliches Rollenverständnis als Koautor dieser Plattform diskutieren. Ich blogge ja gewissermaßen aus dem Exil und nehme in Bezug auf die Reichshauptstadt den Standpunkt eines unbeteiligten Beobachters ein.  Auch werde ich die unterschiedlichen Rauschzustände nicht immer synchron begleiten können, selbst wenn ich hin und wieder versuchen werde, dieses Manko zu umgehen.
Die Geschichte hat jedoch gezeigt, dass auch im schweizer Exil einigermaßen sinnhaltige Ergüsse entstehen können. Man denke da zum Beispiel an zeitlose Klassiker wie: „Alphorngesänge der Westschweiz: Eine kritische Reflexion“ (Band 1 und 2) sowie das mittlerweile in 13 Sprachen übersetzte Mammutwerk: „Murmeltiere am Eiger: Der beinharte Überlebenskampf einer unterschätzten Spezies.“
In Anbetracht der drohenden Finanzkrise ist es gleichfalls ratsam, den Informationsfluss auf das außereuropäische Umland zu dezentralisieren. Im ungünstigen, aber nicht auszuschließenden Fall eines endgültigen EU-Blasts, schlage ich bereits jetzt vor, den Blog mit Brieftauben (oder speziell in Tunesien gezüchteten „blogbirds“) aufrecht zu erhalten.
Also. In Kürze dann mehr von dem, was sich schweizer Spaßfront nennt. Selbstverständlich alles unzensiert und ungeschönt!

Sonntag, 12. August 2012

Mauerpark, später

Dreimal war ich in den letzten zwei Tagen im Mauerpark. Zwischen all diesen Aufenthalten lagen jeweils genau zehn Stunden. Das letzte Mal war eben um 19:00 Uhr.
Wann also genau war Axel im Mauerpark? Und wann war Ben* und PfiffyV ebenfalls dabei?
Lösen Sie das Rätsel und schätzen Sie was die Protagonisten in der Zwischenzeit gemacht haben.

Ja, es war wieder wild. Nicht nur ZuBu weiß, warum.
Harter Downswing dafür heute tagsüber, auch wenn dieser Tag erst um 17.00 Uhr begann (Der Vortag hatte um 15:00 Uhr begonnen: Das bedeutet eine Verbesserung um zwei Stunden.). Über die einsetzende melancholische Phase kam ich dank "Italo-Pop-Hits '88" recht gut hinweg. Nur ist bisher unklar, wie ich die bevorstehende Nacht rumbringen soll. Könnte gut sein, dass ich mal wieder prüfe, ob mein Videotheks-Ausweis noch gültig ist.

Montag, 23. Juli 2012

Ein Jahr im Bloghaus

Nunmehr ist es ein Jahr her, dass Ben's Blog regelmäßig aus Berliner Partynächten berichtet. Dass der Geburstag mit dem 14. Juli ausgerechnet auf den französischen Nationalfeiertag fallen musste, ist dabei als Versehen zu bezeichnen. Ben's Blog war eben eine teilweise ungewollte Schwangerschaft. Dennoch haben wir Grund zu feiern: Seit einem Jahr hat Saufen endlich einen Sinn. Denn derjenige, der es ausufernd betreibt, wird an dieser Stelle verewigt. Kein Absturz bleibt mehr undokumentiert.

Das Experiment, ab und an einige unserer Ausschweifungen und Gedanken festzuhalten, halte ich für ausgesprochen gelungen. In der Regel schaue ich mehrmals pro Woche nach, ob es schon neue Einträge gibt, oft schmunzele ich noch einmal über einige ältere oder schaue zurück auf den letzten Herbst. Ben's Blog ist zumindest ein verlässlicher Spiegel meines Lebens geworden, auch wenn ich manche Themenbereiche bisher ausgespart habe.
Doch es muss auch Kritik geben. Für mein Verständnis sind bisher zu wenig ernste Themen zur Sprache gekommen. Alkohol und Drogen mögen bewusst überpräsent sein, doch wo bleibt die liebe Politik oder das Zeitgeschehen? Wo bleiben die Aufrufe, Bubbeltea-Buden niederzubrennen und den Jutebeutel endlich auch mal in Wedding bekannt zu machen? Und das mit der weiblichen ... ist ja auch so ein Thema.
Daneben habe ich manchmal das Gefühl, dass einer von uns drei Schriftstellern stark unterrepräsentiert ist, obwohl -wie regelmäßig auf anderen Kommunikationskanälen kundgetan- das lyrische Talent durchaus im Überfluss vorhanden wäre. Hier würde ich mir mehr Beteiligung wünschen. Zeit findet sich ja zum Glück im Smartphone-Zeitalter eigentlich immer mal zwischendrin, einen kurzen Post abzusetzen.

Nach einem Jahr denke ich, dass es für Ben's Blog nun auch an der Zeit ist, etwas erwachsener zu werden: Ben's Blog braucht endlich eine Frau. Aus diesem Grund werde ich die besagte Frau C.M. aus M. an der L. fragen, ob sie bei uns bald publizistisch tätig werden möchte. Dasselbe gilt übrigens auch für J.M., zur Zeit wohnhaft in der Schweiz. Wenn hierfür Bedenken bestehen sollten, so lasse man es mich bitte wissen.

Zur Geburtstagsfeier lade ich euch herzlich ein, mit mir am 2.7.2012 gegen Nachmittag im Park einige dreifaltige Bierchen einzunehmen (Möglicherweise wäre das auch mal der Moment für Zaubersalbei). Sollte das Wetter schlecht werden, ziehen wir in den Vorraum der Sparkasse um. Bei Erdbeben oder Überschwemmung (nicht aber bei Atomkatastrophen) können wir uns auch gerne in meinem Hausflur einen reinstellen.

Samstag, 21. Juli 2012

Die Fusion Hot-Box

Nach dem, zu meiner großen Freude, nun auch selbstgemalte Bilder Einzug in diesen Blog gefunden haben, werde ich hier nun ein Werk meiner Wenigkeit veröffentlichen. Es trägt den Titel:"Die Fusion Hot-Box" und kann käuflich erworben werden. Der Preis ist dabei Verhandlungssache und definitiv nicht niedrig. Später wird man dieses Werk in der "berauschten Phase" des herausragenden Gegenwartskünstlers Ben* einordnen.


Diese Bild beruht auf einer wahren Begebenheit!



Donnerstag, 19. Juli 2012

Kastenlauf 18.8.2012 um 17:00 Uhr

Der 18.8. steht ja zum Glück schon als Termin für den Kastenlauf. Um 17:00 soll es losgehen.

Auch wenn ich noch immer nicht ganz entschieden bin, wo wir den Treffpunkt ansetzen sollten, ob nun am Schlachtensee oder an der Krumme Lanke, halte ich Bennis Vorschlag für sehr gut, es dieses Jahr etwas sportlicher zu gestalten. Das bedeutet, dass es Zweier oder Dreier Teams geben wird, die jeweils nur 2,66 Liter pro Person trinken, also zu dritt einen 24x0,33l Kasten Bier oder zu zweit 2/3 eines solchen (16x0,33l). Dann kommt man auch in zwei Stunden um den See, selbst wenn man untrainiert ist. Gut, dass der City Nigth Run eine Woche zuvor stattfindet.
Die Regeln sind auch klar: Bierschande ist unehrenhaft, das Öffnen aller Flaschen gleich zu Beginn aufgrund von Verschüttungsrisiko verboten. Papsten ist selbstverständlich erlaubt und wird gern gesehen, doch wegen sozialer Verträglichkeit möglichst abseits der Wege. Fallen euch noch weitere Regeln ein, bevor ich die Rundmail schicke?

Dann möchte ich euch noch bitten: Macht ein bischen Werbung für den 18.8., 17:00 Uhr; ihr habt schließlich viele durstige Freunde. Hinterher gibt es noch bei schönem Wetter gemütliches Schillen an einem See, vielleicht sezte ich sogar eine Siegerprämie aus (Es würde sicherlich was mit Alkohol zu tun haben). Außerdem würde mich sehr interessieren, in welchen Teams ihr antretet, damit ich so ein bischen planen kann. Zuschauer sind selbstverständlich auch willkommen.

Wie ihr seht, gebe ich zu diesem besonderen Anlass sogar einmal eine seltene Kostprobe meiner zeichnerischen Künste. Ich freue mich schon auf die wahren Bierkünstler.