Den jungen Überlebenden namens Gewürztraminer möchte ich zusammen mit seinem Freund und Retter BenStar einladen, sich zusammen mit mir auf eine Party (s.u.) zu freuen. Aber, aber, lieber Gewürzi, sei nicht zu naiv, BenStar ist nicht an deinem Körper, sondern ausschließlich an deinen inneren Werten interessiert.... Auch wenn er dich schon ein paar mal angefasst hat....
Was geht bei dir, ZuBu? Lange hat man keine Neuigkeiten mehr von G&D Außenposten City West im Blog gehört, nicht mal eine Nachlese zu dem schönen Schillen bei dir am 4.2.! Da deine Phönixe ja immer noch regelmäßig aus der Asche erstehen und nicht gewissenlos in abgeschlossenen Autos dem Kältetod überantwortet werden, weiß ich ja schon, wen du am 2.3. zum Vorglühen vernaschen wirst.... Sofern man mit deinem Einsatz an diesem Abend rechnen kann.....!?
Sonntag, 12. Februar 2012
Freitag, 10. Februar 2012
Eiswein
Als ich heute Morgen in mein Auto stieg, überraschte mich ein wohl bekannter, jedoch für meinen mobilen Untersatz ungewöhnlicher Geruch . Meine feine Nase teilte mir nach kurzem Schnuppern mit, dass es sich um das Getränk der Götter handelte. Die erste Vermutung, ich bin besoffen Auto gefahren, meine Fahne hat sich festgesetzt und ich war so blau, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Nach einer gründlichen Inspektion meines Kofferraums musst ich feststellen, dass sich zwei Flachen Wein unter diversem Gerümpel versteckt hatten. Die Beiden wussten wohl was ihnen blüht wenn sie den Weg in meine Wohnung finden und haben sich in purer Panik in die letzte Ecke verkrochen. Mit den antarktischen Temperaturen haben sie wohl jedoch nicht gerechnet. Der Phönix hatte keine Chance, seine gefrorene Überreste von Scherben durchbohrt waren kein schöner Anblick. Aber es gibt in dieser Welt noch Wunder. Ich konnte den kleinen stark unterkühlten Gewürztraminer ins warme retten. Bei minus 20 Grad kämpfte seine zarte Glashülle unerbittlich ums überleben und er hat es geschafft.
Es stellt sich mir nun die Frage wieso der Eine stirbt während der Andere lebt. Liegt es an genetischen Voraussetzungen wie der Glasstärke, ist es Zufall oder reine Willenskraft? Ich vermute, dass auch hier Darwins Gesetz gilt: Der "Stärkere" überlebt.
Dienstag, 7. Februar 2012
Methoxetamine
Holy Shit,
bin gerade im Internet auf eine Seite gestoßen auf der man legal Ketamin-Derivate kaufen kann:
http://Roflcoptr.co.uk/
Dazu noch ein Interview des Entwicklers dieses Arylcyclohexylamins:
http://www.vice.com/de/read/interview-mit-einem-ketamin-chemiker-v7-n2
Den geneigten Chemiker sollte dies durchaus interessieren. Auch wenn das Zeug wohl doch in einer ganz anderen Liga als wir spielt, ist es interessant was es da so alles gibt.
Viel Spaß bei dieser Lernablenkung ...
Freitag, 27. Januar 2012
Fuck, we are getting old!
Freunde ich muss euch berichten:
Wir kommen gerade aus der Destille und haben Mehringdamm Ecke Gneisenau zwei Verkehrsreglungsinseln der berliner Polizei vorgefunden. Nachdem
wir diverse Fotos auf/unter/in dieser geschossen haben, war die logische Konsequenz, dass der Schiffmeister diese gebührend adelt. Der Fritte konnte jedoch dem natürlichen Drang nicht sofort nachkommen. Man dachte, kein Problem, dass kriegen wir hin... 2 Bier bei Curry 36 später (wir waren aller bester Dinge) verkündet unser urinophober Freund, dass das heute nichts mehr wird. Keine Beschimpfung, Referenz bezüglich seiner Mutter oder "ist dir eine Vagina gewachsen " Sprüche halfen, er hat es nicht getan.
In meinen Grundfesten erschüttert muss ich feststellen: wir werden älter und vernünftiger. Das KOTZT mich an. Nächste Mal kriegt der Fritte Schnaps!
Wir kommen gerade aus der Destille und haben Mehringdamm Ecke Gneisenau zwei Verkehrsreglungsinseln der berliner Polizei vorgefunden. Nachdem
wir diverse Fotos auf/unter/in dieser geschossen haben, war die logische Konsequenz, dass der Schiffmeister diese gebührend adelt. Der Fritte konnte jedoch dem natürlichen Drang nicht sofort nachkommen. Man dachte, kein Problem, dass kriegen wir hin... 2 Bier bei Curry 36 später (wir waren aller bester Dinge) verkündet unser urinophober Freund, dass das heute nichts mehr wird. Keine Beschimpfung, Referenz bezüglich seiner Mutter oder "ist dir eine Vagina gewachsen " Sprüche halfen, er hat es nicht getan.
In meinen Grundfesten erschüttert muss ich feststellen: wir werden älter und vernünftiger. Das KOTZT mich an. Nächste Mal kriegt der Fritte Schnaps!
Ich falle nun selig (mit ein paar Pirouetten) in mein Bett. Peace Out, Bitches!
Von meinem iPhone gesendet
Donnerstag, 26. Januar 2012
Dienstag, 24. Januar 2012
Alkoholfreie Phasen und deren Risiken
Der folgende Artikel befasst sich mit den oft nicht bedachten Risiken der Abstinenz auf Zeit. Vorschläge zur Risikominderung werden, soweit bekannt, angeführt.
Es kommt immer wieder vor, dass Leute, welche gemein als Partytiere gelten, sich entscheiden eine Zeit lang auf Alkohol und alle weiteren Drogen zu verzichten. Diese Entscheidung hat meistens lerntechnische Gründe. Starke anhaltende Leberschmerzen sind ein weiterer Grund, bei welchen es unbedenklich ist eine Zeit der Enthaltsamkeit einzuleiten. Ist jedoch der Körper intakt und es wird wegen Klausurvorbereitung dieser Schritt erwogen, muss einiges bedacht werden.
Der menschliche Körper hat sich an die massive Zufuhr von Kalorien durch alkoholreiche Getränke am Wochenende gewöhnt und muss auf diese nun verzichten. Es wird empfohlen diese durch Fast-Food zu substituieren. Döner und Pizza sind dazu bestens geeignet. Gerade Bier trägt dazu bei B-Vitamine zu liefern, dies fällt in alkoholfreien Phasen komplett weg. Gemein hin ist dieses Phänomen als "Unterhopfung" bekannt. Dies ist ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko, welches durch alkoholfreies Bier minimiert werden kann. Auch wenn dies dem leidenschaftlichen Biertrinker schwer fällt, sollte dieser Schritt erwogen werden. Umstritten ist der Zusammenhang von Rotwein und Bier und den Blutgefässen des menschlichen Körpers. Der Autor ist der Meinung, dass genügend Rotwein und Bier eindeutig ein Vorbeugung für Arteriosklerose dar stellen. Grüner Tee und Pistazien können hierfür ebenso eingesetzt werden, haben aber, wiederum nach Meinung des Autors, einen signifikant geringeren Wirkungsgrad.
Nicht nur der menschliche Körper hat mit den Folgen der Abstinenz zu kämpfen, auch der volkswirtschaftliche Schaden ist nicht zu verachten. Der Staat muss auf die Steuern, welche auf Alkoholika erhoben werden, verzichten. Arbeitsplätze in deutschen Brauereien werden gefährdet und das Ziel die Tschechen im Bierkonsum wieder einzuholen rückt in weite Ferne. Der Abstand der Tschechen auf die Deutschen beläuft sich bereits auf knapp 50 Liter pro Einwohner pro Jahr. Um diesen Vorsprung wieder zu verringern wird jeder Mann in trinkfähigem Alter gebraucht. Die einzige Möglichkeit diesen immensen volkswirtschaftlichen Schaden zu minimieren ist, dass der Abstinenzler seine Freunde zum vermehrten Alkoholkonsum ermutigt. Studien (Eckert et al.) haben gezeigt, dass die besten Resultate mit "Freunde auf ein Bier einladen" auch als "einen Ausgeben" bekannt, erreicht werden. Dies kann entweder in der eigentlichen alkoholfreien Phase über die gesamte Zeitspanne in kleinen Mengen oder aber auf einer großen Party zum Abschluss der Phase mit "Bier bis zum Umfallen" (zum Beispiel am 2. März) erfolgen. Es sind genaue Berechnungen anzustellen, auf wie viel Bier der Abstinenzler in der Zeit verzichtet hat. Diese sind dann aufgezinst bereit zu stellen. Auch hier gilt die Lebensweisheit "Mehr geht immer!".
Mittwoch, 18. Januar 2012
Der "Point of No Return"
Mitterweile ist meine Alkoholkarriere fast 10 Jahre lang. Zehn wunderbare Jahre, des Rausches, des Papstes, des Geschmacks, der vielen Regelübertretungen, tollen Flirts und Maulerei. Wahrhaft, man darf stolz darauf sein, tatkräftig die Deutsche Spirituosenindustrie unterstützt zu haben. Das ewig beklagte Braurei-Sterben habe ich nicht zu verantworten.
Gestern machte ich wieder Bekannschaft mit dieser Schwelle, die wir alle kennen, bei meiner Person aber fast idealtypisch auftritt. Zunächst schlürfte ich sehr verhalten mein Bierchen und erzählte euch noch von meinen disziplinarischen Vorhaben die flüssigen Genüsse betreffend. Nach dem zweiten (welches schon deutlich schneller eingenommen wurde) und einem Schnaps ging es dann zügig voran, aus dieser Initiative erwuchs ja auch eine Stafette zu ZuBus Ehren. Irgendwo da muss er gelegen haben: Dieser ominöse Punkt, wahrscheinlich ist es mehr eine Linie oder ein Zeitfenster, an dem alle, zugegeben: nicht fest genug, gefassten Grundsätze und Vorhaben über Bord geworfen werden. Fehlt nur noch, dass ich anschließend alleine in den Club gefahren wäre. Ist schon vorgekommen.
Doch warum geschieht das immer wieder? Wird man nicht klüger, wenn man älter wird?
Der Grund für meine alkoholfreien Phasen ist genau dieser Punkt. Genusstrinken kommt bei mir zwar vor, aber meistens ist es eben doch ordentliches Heizen und nicht ein Feierabendbierchen. Langsam akzeptiere ich, dass ich nach Jellinek (1951) ein Rauschtrinker des Epsilon-Types bin, bei dem sich in "unregelmäßigen Intervallen Phasen exzessiven Alkoholkonsums mit Kontrollverlust, die Tage oder Wochen dauern können" einstellen. Getreu dem Motto: Ganz oder Gar nicht, zumindest beim Alkohol bin ich da äußerst konsequent. So sollte ich den Punkt in Zukunft eben vermeiden (Vorher abbrechen oder gar nicht erst anfangen) oder ihn in Würde passieren und richtig steilgehen. Denn, beruhigend ist: "Dazwischen kann er monatelang abstinent bleiben."
Leider vergisst Wikipedia nicht zu vermerken: "Epsilon-Trinker sind alkoholkrank."
Ich werde dem Point of No Return in Kürze auch noch einen Abschnitt in der AFL widmen, denn, einmal passiert, wissen wir alle, kann danach so manches Unvorhergesehenes geschehen. Auch wäre es schade, einfach ins Bett zu gehen, was manche Leute leider tun, wenn sie sich "zu" betrunken fühlen. Dabei ist das Alkoholverschwendung. Mir dagegen würde es manchmal guttun, an diesem Punkt mich in die Horizontale zu begeben. Tue ich aber leider nie.
********************************
Zum Abschluss nochmal was Witziges, wovon ich gestern berichtete:
Best of Autocorrect Fails Mein Liebling ist die Konversation mit Chris.
Gestern machte ich wieder Bekannschaft mit dieser Schwelle, die wir alle kennen, bei meiner Person aber fast idealtypisch auftritt. Zunächst schlürfte ich sehr verhalten mein Bierchen und erzählte euch noch von meinen disziplinarischen Vorhaben die flüssigen Genüsse betreffend. Nach dem zweiten (welches schon deutlich schneller eingenommen wurde) und einem Schnaps ging es dann zügig voran, aus dieser Initiative erwuchs ja auch eine Stafette zu ZuBus Ehren. Irgendwo da muss er gelegen haben: Dieser ominöse Punkt, wahrscheinlich ist es mehr eine Linie oder ein Zeitfenster, an dem alle, zugegeben: nicht fest genug, gefassten Grundsätze und Vorhaben über Bord geworfen werden. Fehlt nur noch, dass ich anschließend alleine in den Club gefahren wäre. Ist schon vorgekommen.
Doch warum geschieht das immer wieder? Wird man nicht klüger, wenn man älter wird?
Der Grund für meine alkoholfreien Phasen ist genau dieser Punkt. Genusstrinken kommt bei mir zwar vor, aber meistens ist es eben doch ordentliches Heizen und nicht ein Feierabendbierchen. Langsam akzeptiere ich, dass ich nach Jellinek (1951) ein Rauschtrinker des Epsilon-Types bin, bei dem sich in "unregelmäßigen Intervallen Phasen exzessiven Alkoholkonsums mit Kontrollverlust, die Tage oder Wochen dauern können" einstellen. Getreu dem Motto: Ganz oder Gar nicht, zumindest beim Alkohol bin ich da äußerst konsequent. So sollte ich den Punkt in Zukunft eben vermeiden (Vorher abbrechen oder gar nicht erst anfangen) oder ihn in Würde passieren und richtig steilgehen. Denn, beruhigend ist: "Dazwischen kann er monatelang abstinent bleiben."
Leider vergisst Wikipedia nicht zu vermerken: "Epsilon-Trinker sind alkoholkrank."
Ich werde dem Point of No Return in Kürze auch noch einen Abschnitt in der AFL widmen, denn, einmal passiert, wissen wir alle, kann danach so manches Unvorhergesehenes geschehen. Auch wäre es schade, einfach ins Bett zu gehen, was manche Leute leider tun, wenn sie sich "zu" betrunken fühlen. Dabei ist das Alkoholverschwendung. Mir dagegen würde es manchmal guttun, an diesem Punkt mich in die Horizontale zu begeben. Tue ich aber leider nie.
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Zum Abschluss nochmal was Witziges, wovon ich gestern berichtete:
Best of Autocorrect Fails Mein Liebling ist die Konversation mit Chris.
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