Sonntag, 25. Juni 2017

Tinderparty fällt aus

Erstmal wird kein Tinderfest stattfinden.

Könnte nicht sagen, dass ich darüber gerade irgendwie traurig wäre.

Montag, 29. Mai 2017

Ausflug in den Tindergarten

Nachdem ich kürzlich stolz das Erbringen meiner Wettschuld verkündet habe, liebe Freunde, habt ihr nun die einmalige Möglichkeit, für mich das Projekt weiter voranzubringen - und dabei einmal zu tindern, obwohl ihr selbst eigentlich in Beziehungen seid. Hier ist das Geschäft:

Ihr dürft eine Woche Accelsio spielen und mit meinem Tinda-Konto für mich in den Weiten des Netzes wildern. Axel spielen und ihm das Passende suchen. Es gewinnt derjenige, der mehr Matches hat, die auf Textnachrichten antworten (somit sind alle heraus, die zwar zunächst "Ja" sagen, dann aber für immer verstummen). Ein Rendevouz zählt wie vier Matches, könnte also schon den Sieg bedeuten.

Folgende Bedingungen:
  • Ihr dürft die Fotos austauschen, aber nur solche verwenden, bei denen es auch hauptsächlich um mich geht
  • Ihr dürft den Text beliebig anpassen, aber nicht unflätig werden oder Unwahrheit sagen
  • Ihr dürft in meinem Namen chatten, aber ebenfalls nicht unflätig, die Unwahrheit sagend oder zu mir unpassend
  • Ihr dürft einmal pro Tag den Superlike (blauer Stern) vergeben
  • Nicht dürft ihr den Boost (lila Blitz) verwenden
  • Nicht dürft ihr meine alten Kontakte anschreiben. Sollten diese sich melden, bitte Meldung an mich
  • Suchgebiet ist auschließlich Preußen
  • Ich behalte mir vor, weitere Regeln bei Bedarf nachzunennen

Eine Bitte habe ich noch: Auch wenn es dann etwas leichter wäre, denkt an meinen Geschmack! 40jährige Fregatten tauchen selbst in der Tiefe der Nacht selten auf meinem Schiffskompass auf.
Wer möchte anfangen?

Donnerstag, 18. Mai 2017

Endlich Aktionswoche Alkohol

Freunde, es ist Aktionswoche Alkohol! Das heißt, wir zelebrieren seinen Segen, den er über uns (Ja, zugegeben, nicht über alle Menschen) gebracht hat und allwöchentlich bringt.

Leicht angepasstes Bildschirmfoto - Quelle: http://www.aktionswoche-alkohol.de/die-aktionswoche/















Da ich seit Sonntag ihn allerdings sträflich vernachlässigt habe, haben wir die große Chanche ab morgen, das Finale in Kopenhagen feierlich zu begehen und mit A.s Jungesellenabschied zu verbinden. Wenn das mal kein Zeichen ist!

Passend ist auch die Annonce, welche kürzlich in einer Lokalzeitung entdeckt wurde und ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Dieser Herr (oder vielleicht ist es auch eine Dame?) scheint die Aktionswoche besonders ernst nehmen zu wollen, je nach Ansicht vielleicht auch bitter nötig zu haben. Man würde wohl gerne ein paar Hintergründe erfahren.
Quelle: Der Tag24

Freitag, 5. Mai 2017

Aller Guten Dinge sind drei

Es war einmal eine Wettschuld, die nie eingelöst wurde. In meinem Fall war das im Jahr 2012. Damals sagte ich im Überschwang der Gefühle zu, dass ich mich "bei einer Singlebörse anmelden und mich mit drei Frauen treffen" (Eintrag vom September 2012) wolle. Das passierte nie. Im Jahr 2013 traf ich diese dann ohne die Singlebörse und danach hätte ich für solche Treffen mir einige Diskussionen zuhause antun müssen. Das Konto von damals existiert nicht mehr.

Wie ihr auch wisst, kamen die Dinge dann auch wieder anders. Inzwischen sind Singlebörsen Teil unserer modernen Kultur geworden. Damit habe ich auch die Verfolgung der seinerzeitigen Wette erneut aufgenommen. Vor zwei Tagen erfüllte ich die Wette.

Zugegeben, der Zeitraum ist doch recht gigantisch, an dem ich meiner Schuld nachkam. Doch die Erfolgsquote spricht für sich. Die erste Dame traf ich letztes Jahr. Davon berichtete ich einmal, ein wahnsinnig netter Abend, der ohne die Arbeit am nächsten Tag sicherlich zur hemmungslosen Zecherei ausgeartet wäre. Ich stehe immer noch sporadisch mit ihr in Kontakt. Dann war wieder mal längere Dating-Funkstille, was aber auch ganz gut war (siehe Diskussionen, obiger Teil).
Die anderen Damen traf ich in den vergangenen zwei Monaten. Keine Schönheiten, aber von körperlichen Vorzügen gesegnet. Die sie mir dann auch schlussendlich zeigen mochten.

Jetzt muss ich das ganze nur noch ein bischen professionalisieren und auch mal bei ein paar hübschen Damen mein Glück versuchen. Vielleicht bleibe ich erstmal bei dem Online-Verfahren, wenn das so weiterginge. Ein paar bessere Fotos, überarbeitete Sprüche. Und natürlich die Forderung gegenüber Gay* nun auch seinen Teil der Wette einzulösen!

Donnerstag, 13. April 2017

Spasten, die fasten

Dem Protestanten, Atheisten oder Heiden mag es entgangen sein, aber jedes Jahr Ende des Winters bzw. zum Frühjahr ist traditionell Fastenzeit. Nach strenger katholischer, übrigens ähnlich nach orthodoxer, Auffassung bedeutet dies den totalen Verzicht auf feste Nahrung für 40 Tage, sofern man nicht schwanger, krank, alt oder Kind ist. Aber mittlerweile sieht das nicht mal mehr der Papst so. Ein Verzicht auf eine Annehmlichkeit des täglichen Lebens reicht vollkommen aus. Die Ersparnis ist entsprechend mildtätig zu spenden.

 

Ähnlich wie die Frage, was zu fasten ist, ist auch nicht genaustens festgelegt, wann und wie lange exakt gefastet werden muss. Traditionell ist der Beginn der Fastenzeit Aschermittwoch, der Tag nach Rosenmontag und Faschingsdienstag, also der harte Katertag nach dem Karneval. Das Ende freilich ist Ostersonntag. Wer die Tage dazwischen genau zählt, kommt allerdings auf mehr als 40 Tage. Deshalb werden die Sonntage als kleine Ostersonntage sozusagen meist von der Regelung ausgenommen. Jedenfalls eine Möglichkeit zu fasten. Die meisten ziehen trotzdem einfach durch.

 

Wer mich kennt, weiß, dass ich die Fastenzeit zumindest in Teilbereichen immer schon ein bisschen ernst genommen habe. Es klingt komisch, aber Verzicht kann etwas sehr Schönes sein. Wer hat nicht schon einmal das Steak bis zum Ende auf dem Teller liegen lassen, um sich das Beste zum Schluss aufzuheben? Wer jedes Wochenende feiern geht (Wahrlich, wer sollte denn soetwas tun?), wird es kaum mehr zu schätzen wissen. Verzicht erhöht den Wert von Dingen. Hinzukommt, dass Selbstdisziplin auch ein gutes Gefühl ist, der Triumph des Willens über die schwachen eigenen Gelüste gewissermaßen. Auch Bewunderung kann man damit beizeiten ernten. Zuletzt freilich die positiven Wirkungen für Geldbeutel und Körper, sofern man auf etwas Ungesundes verzichtet. Das tun schließlich die meisten – zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Selber habe ich schon die meisten Dinge gefastet, die sinnvoll und einigermaßen integrierbar in den Alltag sind. Süßigkeiten, Knabbergebäck, Alkohol, Fleisch. Ja, ihr habt richtig gelesen, auch Alkohol. Da habe ich seinerzeit allerdings auf diese Sonntags-Regelung zurückgegriffen. Innerhalb der Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag durfte ich also sechs Sonntage frei verteilen, an denen ich ausnahmsweise trinken durfte. Frei verteilen, da ich Sonntage meist gar nicht das Bedürfnis habe, Alkoholisches zu mir zu nehmen. Auch, wenn ich am Ende nur vier der sechs genutzt habe, an die Folgen dürftet ihr euch erinnern: Ab dem Aufstehen wurde gepichelt, bis schließlich, 30 Stunden später in meinem Kopf die Lichter ausgingen. Im Übrigen fiel mir diese Art des Fastens nicht mal besonders schwer.

Süßes faste ich eigentlich jedes Jahr, die von mir geliebten Kartoffelchips ebenfalls. Doch dieses Jahr musste eine Verschärfung her. Alkohol schied von vorne herein aus, das ist mir zu asozial. Deshalb probierte ich dieses Mal, zwei Mahlzeiten pro Tag ohne Kohlenhydratsättigungsbeilage aus, zusätzlich zum Verzicht auf alles Süße (außer Obst). Das Brot, die Kartoffeln, die Nudeln, es war schon schwerer, darauf zumeist Mittags und Abends zu verzichten. Erhöhte aber den Konsum an Käse, Nüssen und Trockenfleisch und Äpfeln beträchtlich.

Zur Karwoche habe ich das dann nocheinmal weiter verschärft. Gar keine Sättigungsbeilagen mehr (besonders hart beim Frühstück), kein Fleisch (überraschend wo das überall drin), Alkohol (schade, wo es überall nicht drin ist), Koffein (keine Nummer).

 

Heute ist Gründonnerstag. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, welche Anziehungskraft Bäckereien und ihr typischer Duft verursachen können. Wieviel Lust man mal wieder auf ein paniertes Stück Fleisch mit Salzkartoffeln hat. Dass Streuselschnecken zu sprechen vermögen oder vielmehr rufen tun: „Accelsio, komm herbei, nimm mich in den Mund“! Selbst eine Limonade hat mittlerweile die Attraktivität einer jungen Frau erhalten. Jaja, die süßen Früchte….

 

Noch drei Tage, dann ist Ostern. Nicht nur mein Geschmack wird wiederauferstehen.

Montag, 9. Januar 2017

"Ich würde dir dringend empfehlen, mal eine Pause zu machen"

Die meisten Erkenntnisse aus meiner Partyphase zwischen dem schönen Weihnachtsfest und Silvester habt ihr ja schon aus erster Hand bei Dr. M. hören können. Da ich allerdings eine wissenschaftliche Auswertung angekündigt hatte, hier die wichtigsten Punkte zum Nachlesen:
  • Es ist tatsächlich so, dass die Performance bei mehreren Tagen Party am Stück einer gewissen Spannungskurve folgt:
    • Tag1: Ausgeruht in die Feierei. Keine übermäßige Alkoholtoleranz, große Kraftreserven. Eher ein Warmlaufen, Müdigkeit stellt sich nach üblicher Zeit ein.
    • Tag2: Erhöhte Alkoholtoleranz. Alkoholgenuss bereitet große Freude, der Körper dankt es einem mit viel Energie und Euphorie. Oft besser als Tag1.
    • Tag3: Kraftreserven erschöpft, aber Alkoholtoleranz nochmal extrem gesteigert, wenngleich der Zenit oft überschritten ist. Ich habe an diesem Tag 18 Stunden am Stück gesoffen und habe es zuerst sehr gut weggesteckt, bis zu....
    • Tag4: Widerwillen gegen Alkohol und alles andere. Alkoholtoleranz verbleibt dennoch auf hohem Niveau. Häusliche Tätigkeiten sind kaum noch möglich. Dank eines Pils-Notrufes bei Herrn E. konnte ich das Zittern, das Mitteilungsbedürfnis und die Fahrigkeit bald wieder gegen einen Rausch eintauschen. Hier hätten normale Menschen spätestens aufgegeben. Aber es gab ja noch
    • Tag5: In diesem Falle Silvester. Ich wünschte mir, mich in mein Bett zu verkriechen und warme Brühe zu schlürfen. Zum Glück gibt es gegen solche Schwächemomente Campari. Nach dem Essen musste ich trotz Alkoholbegleitung zehn Minuten liegen. Die hohe Alkoholtoleranz macht es anstrengend und teuer, einen richtigen Rauch zu erreichen. Kraftreserverven keine mehr vorhanden.
  • Nach fünf Tagen Party braucht man drei Tage, bis man die Spätfolgen überstanden hat.
  • Das schlimmste bei mehrtägigen Konsum ist die Beeinträchtigung von Denkvermögen und Präzision. Die dauerhafte Nervosität ist sehr anstrengend, die nur mit einem neuen Vollrausch verdrängt werden kann. 
  • Anstrengend ist auch die gesteigerte Anziehungskraft von jungen Damen, welche sehr im Gegenzug zur tatsächlichen Machbarkeit eines Kennenlernens und dem zunehmenden Verfall der eigenen Attraktivität steht.
  • Fazit: Alkohol ist super, reichlich davon besonders. 1-3 Tage am Stück gut machbar, 2 Tage am Stück kann ich auf jeden Fall empfehlen, das reicht für ein durchschnittliches Festival. Länger als drei Tage allerdings überwiegen deutlich die Nachteile. Jenes wird nicht zur Nachahmung empfohlen.